Atak Garaj
Hundertfünfzehnter Tag, Türkei. Heute geht es weiter. Als Nächstes Georgien.
Ich will gerade vom Hof des Kuşdili-Parkplatzes in Kadıköy fahren, da fängt die Motorkontrollleuchte an zu blinken. Nicht gut. Ich suche und stelle fest, dass die Bremslichter durchgehend leuchten. Das Handbuch schlägt den Bremslichtschalter vor. Also: Werkstatt.
Vulcan von der Atak Garaj findet den ersten von mehreren Fehlern. Sieben Stunden, zwei Werkstattbesuche, drei durchgebrannte Sicherungen und eine sehr lange Suche später komme ich am späten Nachmittag endlich weg.
Nach hundert Kilometern blinkt sie wieder.
Abends telefoniere ich mit Thomas von der Oldtimerwerkstatt in Bad Oeynhausen, den Leuten, die Susi vor der Abfahrt flott gemacht haben.
„Das wird ein Massefehler sein. Wahrscheinlich der Anhänger.“
Am nächsten Tag gehe ich auf die Jagd, und da ist es: Das Standlicht des Anhängers hat einen Kurzschluss. Da sind die Sicherungen hin. Ich klemme das Kabel ab, und alles funktioniert wieder außer dem Standlicht hinten links, und ein paar Tage später habe ich auch das.
Es ist ein Vergnügen, dass diese alte Technik von einem Mann verstanden werden kann, der mit einer Taschenlampe auf dem Boden kniet.
Frank Goes Walkabout