Unter dem Auto
Hundertdreiundvierzigster Tag, Georgien. In zwei Wochen werde ich mit Joseph Turner eine halbe Nacht darüber streiten, ob die Welt ein Traum ist. Das weiß ich noch nicht.
Was ich heute weiß: Die Kupplung macht Probleme. Der Schalthebel hat Spiel und lässt sich nach vorne und hinten bewegen, ohne auf etwas zu treffen. War das immer so? Ich bin nicht mehr sicher.
Also steht das Auto aufgebockt, und ich liege darunter und sehe mir die Schaltung von unten an.
Irgendwo ist ein Gummilager ausgeschlagen. Nichts Dramatisches. Aber ich will sicher sein — die Elektrik in der Türkei hatte ich schon, und ohne dieses Auto bin ich erledigt, und bald will ich weiter ins Landesinnere.
Von hier unten sieht die Kupplung nicht besser aus als von oben. Aus dem Gewirr an Gestängen, Kabeln und Leitungen werde ich nicht schlau. Die senkrechte Stange vom Schalthebel müsste zu sehen sein. Ich taste mich mit der rechten Hand vor.
Es knackt, und das Gestänge zwischen Daumen und Zeigefinger hört auf, Widerstand zu leisten.
Die Kälte läuft mir den Rücken hinunter, den langen Weg.
Habe ich das gerade kaputt gemacht?
Frank Goes Walkabout